Werterhalt von Immobilien – der Mythos vom „Betongold“ bröckelt

Auch und gerade im Zusammenhang mit der Altersvorsorge von Unternehmern und Freiberuflern ist die Immobilie ein nach wie vor beliebtes Anlageobjekt – aus Sicht einer nachhaltigen Rendite nicht immer zu Recht.

Immobilien unterliegen – neben der sich eventuell verändernden Standort-Attraktivität – als Gebäude auch einer Alterung. Dieser Wertverlust kann durch Renovierungs-Aufwand zwar gemildert, auf Sicht aber nicht völlig verhindert werden. Tatsächlich verlieren Immobilien in Deutschland seit 1989 durchschnittlich an Wert. Glauben Sie nicht? Ist aber so! (nachzulesen im DIX = Deutscher Immobilien-Index; IPD Investment Property Databank GmbH)

Natürlich muss man differenzieren zwischen Industrie-, Handels-, Büro- und Wohn-Immobilien und selbstverständlich spielt der Standort auch eine große Rolle … wenn Sie aber keine hochwertige Wohnimmobilie im gerade(!) angesagten Stadtteil von München geerbt haben, lohnt sich eine Überprüfung allemal.

Anstatt auf kontinuierliche Wertsteigerung zu hoffen, sollten Sie besser dafür sorgen, dass die Immobilie dauerhaft ordentliche Mieteinnahmen abwirft – das gilt auch für Ihre Betriebs-Immobilie. Betriebsaufspaltung, eigen genutzte Wohnimmobilie, fremd vermietete  „Steuer-Immobilie“ – es gibt viele weitere Aspekte, die eine nachhaltige Rendite beeinflussen können.

Spätestens wenn eine Scheidung ins Haus steht, gibt es schlagartig Ernüchterung in diesem Punkt – der tatsächliche Wert von Immobilien (wie übrigens auch der von Unternehmen) ist immer der realisierte Verkaufspreis – Punkt!

 

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